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Kursnummer: Y01016

Info: Um Voranmeldung bis 09.04. wird gebeten. Kostenloser Vortrag.

In Zweibrücken lebte Stanislaus vom Juli 1714 bis Januar 1719 unter dem Protektorat des schwedischen Königs Karl XII., der gleichzeitig auch Herzog von Pfalz-Zweibrücken war. Als Stanislaus kam, erwachte das verschlafene und durch den Dreißigjährigen Krieg stark beschädigte Städtchen aus seiner Lethargie und schnell bildete sich ein Hofstaat um ihn. Die bunte Hofgesellschaft zählte ca. 160 Personen, bestehend aus Deutschen, Polen, Franzosen und Schweden. Sicher war das eine große finanzielle Belastung für das kleine Herzogtum, aber die Handwerker bekamen auch die Möglichkeit Geld zu verdienen. Außerdem unterstützte König Karl XII. Stanislaus Aufenthalt dort finanziell.

In Zweibrücken erinnern die Reste der von Stanislaus erbauten Sommerresidenz "Tschifflick" noch heute an den jovialen polnischen Exilkönig, der gerne durch die Stadt spazierte und mit den Leuten plauderte. Der Aufenthalt Stanislaus in Zweibrücken war zwar nur eine kleine Episode in seinem langen, aufregenden Leben, aber die Spuren, die er hier hinterlassen hat, sind bis heute sichtbar. Stanislaus starb in Lothringen in dem Bewusstsein, dass er sich als Herrscher bewiesen, vor allem aber, dass er die Liebe des lothringischen Volkes gewonnen hatte. Der Satz auf seinem monumentalen Denkmal mitten auf dem nach ihm benannten Platz in Nancy bestätigt das aufs Schönste: "Stanislas, dem Wohltäter, das dankbare Lothringen."

Die Referentin Frau Dipl.-Ing. Iwona Wiemer ist Historikerin aus Leidenschaft und zertifizierte Gästeführerin der Stadt Zweibrücken.

Kosten: 0,00 € €

  • BBS B207
    Johann-Schwebel-Str. 1
    66482 Zweibrücken
Datum Zeit Straße Ort
13.04.2021 19:00 - 20:30 Uhr Johann-Schwebel-Str. 1 BBS B207

 

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